So laufe ich durch die Strassen, durch die Gassen dieser Stadt, ohne Diamantenhimmel. Sie sind auf der Suche nach dem grossen Geld, und ich verfluche die grosse schöne Welt. Niemand schaut mehr nach oben, nur auf Displays und zum Boden. Das Funkeln in den Augen weicht dem Bildschirmhintergrundgrauen. Niemand redet, niemand ist in Bewegung, nur ich und der Regen, die heimlich miteinander reden. Schlafstörungen sind vielleicht nur ein Liebesbeweis an die Nacht und ein Lebensbeweis an den Tag. Ich bin gerne wach, sei es am Tag oder in der Nacht, tanze mit Augenringen durch die Finsternis, weiche jedem Hindernis aus. Bin wach, hellwach, voller Träume, denn ich bin ein Träumer mit Schlafstörungen. Ein Tänzer ohne Schritte, ein Donner ohne Gewitter, ein Licht ohne Blitze, ein Hirte ohne Schaf, ein Träumer ohne Schlaf. Mein Leben, meine Regeln, mein Leben, meine Wege. Also tanz mit mir durch die Nacht und lebe Träume ganz wach. Schlafen nicht und leben die Träume, die nur Schlafende hätten.