Machsch kei Unterschied, mier trägäd dich alli glich, öbb arm oder riich. Mier träged dich immer bi üs, obwohl mier ned wänd, du brusch keis Schlüsselloch, du gsehsch dur d'Wänd, und mier gsehnd dich, zeichnä, uf üsnä Händ. Mängisch würksch so verdammt gross, und mängisch isch din Schiin, so verdammt chlii, so dass mer üüs unstärblich fühled, obwohl mier dich i jedem Huuch spüred. Doch das Schmetterlingchleid, wo du dreisch, wird langsam vo de Motte zerfleischt. Und ich weiss es dued er ned leid, will du dier nüd Böses debii überleisch. Aber es würkt so, doch mini Wörter sind bi dier würkigslos. Allei mit dinere Geduld zerschlahsch Bärge zu Brei, Machsch sie zu chlinä Chiiselstei, nimmsch sie nur churz id Hand, und sie werded lang-, sam zu Sand, machsch usem Meer es Land, und lasch Länder lah untergah. Lahsch Mänschä lah liidä, und Anderi lah schwiigä, du machsch das ohni Zwiifel, denn durch hed au jedes Leid, en Begrenztheit, bisch so ohni Gfühl, emotionslos, und sie leged ihre Chopf uf din Schoss, Du bisch schwär zum erträgä, schwär z'verstah dini Wägä. Denn du lasch jedi Liebi truurig wirkä, machsch us Menschä bleichi Wälder voller Birkä. Brännsch ganzi Wälder nieder, und so gedeihets wieder, Lasch Frühlingschinderchnospä spriessä, und Herbstelteräblätter lah ghiiä. Denn du bisch diä rücksichtslosi Gärtnerin vo Gartä Eden, grabsch um jedi Ärdä, grabsch um diä Gräber. Doch das Schmetterlingchleid, wo du dreisch, wird langsam vo de Motte zerfleischt. Und ich weiss es dued er ned leid, will du dier nüd Böses debii überleisch.