Alles ein wenig überspitzt, auf die Spitze getrieben, eine Karikatur meiner selbst, die ich nicht wirklich bin. Weiss nicht, warum. Ich kann besser so tun, wie ich nicht bin, als ich wirklich bin. Selbstvertrauen vortäuschen bringt nur kurzzeitig Erleichterung. Wahres Vertrauen in seine Fähigkeiten wäre schon ein wenig übertrieben. Witzig selbstverliebt wirkend und innerlich zerbrochen, manchmal schwierig, so zu sein. Getarnt, gedeckt von den eigenen Lügen, zeigen sich in meinen Gesichtszügen die ersten Falten vom Denken und die ersten Narben vom Leben. Suche stets das Glück ausserhalb meiner Möglichkeiten, anstatt das Glück in mir. Suche ich es in dir, bis ich wieder alles verliere. Stets am Limit, stets am Zenit, doch ich wäre nicht der, der ich bin, würde ich nicht daran arbeiten. Denn ich weiss, dass es nach dem Scheitern weitergeht, alles weiterdreht, alles geht weiter, weiter in die Weite, die ich suche, die ich finden werde. Denn es ist mein Glück auf der Erde, mich zu lieben, darum werde ich kämpfen. Ich werde kämpfen und gewinnen, denn was bleibt mir anders übrig, als zu kämpfen, bis zum Ende? Denn weisst du, ich bin für dieses Leben gemacht, sonst wäre es nicht meins.